Kolumnen

Presse |

Bericht über die Zukunft des Euro.

Aus Badische Neueste Nachrichten vom 25.5.2011

Zeitungsbericht zum Besuch in Karlsruhe
Badische Neueste Nachrichten, 25.5.2011

Über die Frage "Ist der Euro noch zu retten" sprach Alexander Niemetz in Karlsruhe vor der alljährlichen Vertreterversammlung der Spar- und Kreditbank aus Zürich.

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Tagesgeschehen |

Atomgau in Japan

Der politische Tsunami in Deutschland

10 000 Kilometer liegen zwischen Fukushima und Berlin – Zeitenwende nannte man den Atomgau in Japan auch in der deutschen Politik. Das Ergebnis dieser Wende kommt einem politischen Tsunami gleich. Nie zuvor wurden in solch dramatischem Tempo Kernthemen von Parteien über Bord geworfen; nie zuvor ist die politische Landschaft dramatischer umgepflügt worden; Aufstieg und Abstieg, so heißt es, sind aufs engste mit dem Namen Fukushima verbunden. Aber auch nirgendwo wurde so hysterisch, so emotional, aber auch so wenig glaubwürdig auf die Katas-trophe in Japan reagiert, wie eben in Deutschland. Der Überbietungswettbewerb der Parteien in puncto Atomausstieg, die politischen Volten von Union und FDP, aber auch der rechthaberische Gestus der Grünen und der SPD, haben etwas Bizzarres. Das Reiten auf emotionalen Wellen wird zum Ersatz für vernunft-gesteuerte Politik.

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Kolumne |

DER EURO AUF SCHLEUDERKURS

Totgesagte leben länger - der Euro ist noch längst nicht am Ende. Warum sollte man den Prognostikern glauben, warum auf die Analysten hören, warum den Spekulanten das Feld überlassen, warum der vereinigten Journallie in die Euro-Tristess folgen? Die Prognostiker waren weder in der Lage die grösste Finanzkrise vorherzusagen, noch haben sie den Erholungsprozess, das Wachstum des letzten Jahres, des Jahres 1 nach der Krise, auch nur annähernd präzise errechnet. Sie müssen sich das Vertrauen, unsern Glauben in ihre Zahlen erst wieder verdienen. Und die Analysten der Banken, der Ratingagenturen der grossen Hedgefonds – sie haben ihren gehörigen Anteil am Chaos der Weltfinanzkrise, sie haben Daumen gehoben oder gesenkt, haben unerschütterlich in Risikowahn vertraut, sie haben Griechenlands fahrlässige Finanzsaga und Irlands verheerendes Bankentrauma erst mitermöglicht. Saubere Analysen erwartet man doch von fähigen, von sauberen Analysten – nein diese Zunft hat kläglich versagt, warum sollte man ihnen jetzt vertrauen. Sie sind die Seele des Markts, des freien Spiels der freien Kräfte – so heisst es. Mancher von ihnen hat doch seine Seele auf dem Altar des Profits geopfert. Ohne staatliche Rettungsanker, ohne das billige Geld der Notenbanken – ja wo wären sie denn.

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Kolumne |

Swissness School

Deutschland und Europa

Sie glauben, niemand kombiniere Selbstbewusstsein und Selbstzweifel besser als die Deutschen?
Da kennen Sie aber die Schweizer nicht.

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Kolumne |

Die Kriese der Politik

Warum es so schwer ist zu regieren

Es ist traurig, aber mit Politik ist in diesen Jahren, in diesen Monaten, in diesen Tagen kein Staat zu machen. Wo man hinschaut, in den westlichen Demokratien, attraktiv ist das alles nicht mehr. Den klassischen Regierungsparteien kommen die Wähler abhanden. Sie werden von Populisten und Wahlabstinenzlern in die Zange genommen, verlieren an Zustimmung, an Wählern, an Mitgliedern. Und das ist kein deutsches Phänomen, das ist in Paris, Rom, in Washington oder London nicht viel anders als in Berlin. Es gibt eine Reihe objektiver Faktoren, warum das so ist; aber leider trägt der Politikbetrieb derzeit heftig dazu bei.

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Kolumne |

Europa und die Griechen-Kriese

Ist der Euro noch zu retten?

Typisch griechisch eben: das Szenario, eine malerische Inselkulisse und ein zerknirschter Ministerpräsident. Regierungschef Papandreou wird sich etwas dabei gedacht haben, bei der Wahl dieser Kulisse, für die de facto Bankrotterklärung seines Staates. Eine Bühne für eine griechische Tragödie – soviel an die Adresse der Resteuropäer – und eine Bühne für die Tragödie der Griechen – das war für die Landsleute. Katharsis sieht für beide anders aus.

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Kolumne |

100 Tage Schwarz-Gelb

Willkommen im realen Leben - das, was als Wunschkoalition aus der Taufe gehoben wurde, versank schon nach ein paar Wochen im mediokren Klein-Klein. Ein harmonischer, politischer Honey-Moon jedenfalls sieht anders aus, als das, was die schwarz-gelben Koalitionäre sich seit dem Abschluss des Koalitionsvertrages fast täglich liefern. Als hätten sie sich an ihrem grandiosen Wahlergebnis überfressen, taumelt diese Koalition mit stotterndem Motor am Boden herum, statt endlich elegant abzuheben und Höhe zu gewinnen.

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News |

Werte - Ethik und Verantwortung – wie gehen wir an Schule miteinander um?

Am 07. November diskutierte Alexander Niemetz mit Pater Provinzial Dr. Heiner Wilmer und Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Oberlandeskirchenrätin zum Thema Werte - Ethik und Verantwortung für den Verband der Elternräte Niedersächsischer Gymnasien in Hannover.

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Presse |

»Eigenverantwortung ist kein Fetisch«

Werte – Macht – Moral – Ethik – Verantwortung“

Haslach. Ein Vortrag trifft den Nerv der Zeit: Rund 700 Besucher wollten am Dienstag in der Haslacher Stadthalle hören, was der bekannte Journalist Alexander Niemetz im Rahmen des »Herbstforums« zum Thema »Werte – Macht – Moral – Ethik: Wohin geht unsere Gesellschaft?« zu sagen hatte.

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Kolumne |

Schwarz-Gelb - Koalition auf Bewährung

Es ist schon eine gar nicht so kleine Sensation - trotz sogenannter struktureller linker Mehrheit in Deutschland und obwohl ein Sechs-Parteien-Parlament doch eigentlich solches gar mehr zulässt: Union und FDP haben eine komfortable Mehrheit an Mandaten geschafft; sie können regieren. Sie haben eine gestalterische Mehrheit, und sie haben sie gegen ein rot-rot-grünes Antibündnis geschafft, dessen einzige strategische Zielsetzung, dessen kleinster gemeinsamer Nenner die Verhinderung von „Schwarz-Gelb“ war. Das war nicht gut genug, vor allem es hat den Wähler nicht überzeugt.

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